Mittwoch, 1. Juli 2015

Cachen in den Vogesen oder: das Elsass habe ich mir flacher vorgestellt! Teil IV

Ganz schön rauf und runter ging es während unseres Kurzurlaubes im Elsass. Und auch am letzten Tag blieben wir nicht ganz von Höhenmetern verschont. Aber inzwischen sind wir ja daran gewöhnt.

Heute steht also die Heimreise auf dem Programm. Zunächst einmal suchen wir aber am Kreuz nach meinem am Vorabend verlorenen Zusatzakku. Tatsächlich finden wir ihn, was in Anbetracht des hohen Grases schon an ein leichtes Wunder grenzt. Vielen Dank an alle Mitreisenden. Ich selbst hatte den Akku ja schon abgeschrieben und wollte eigentlich gar nicht mehr danach suchen.

Kaum zu glauben, dass wir den Akku hier noch gefunden haben

dies Aktion muss Fri für die Nachwelt festhalten
Auf dem Heimweg wollen wir noch ein typisch elsässisches Städtchen besuchen. Riquewihr erfüllt alle Klischees. Was in Rüdesheim die "Drosselgass", ist im Elsass Riquewihr... ein echter Touristenmagnet mit allen positiven wie negativen Begleiterscheinungen. Man muss es halt mal gesehen haben und als Geocacher blickt man ja auch oft ganz anders auf solche Destinationen.

Riquewihr ist ein typsich elsässischer Touristenmagnet

Malerische Gassen

die alle Klischees erfüllen

So ist es kein Wunder, dass es schon am Vormittag recht voll ist.

Aber es ist ja auch wirklich schön.
So sehen wir dann auch ein paar Gassen, die der "Normal-Tourist" nicht durchläuft. Aber auch bergauf wollen wir natürlich heute wieder ein wenig. GC5NW5J Point de vue de Riquewihr - Aussichtspunkt - das hört sich doch vielversprechend an. Und ja, das geht gut bergauf. Wir freuen uns über den Fund und die wirklich schöne Aussicht. Ein Blick aufs Navi verrät: weiter unten ein Multi, den wir durchaus auch noch machen können. Ist ja ein kurzer. Also begeben wir uns zum Startpunkt von GC5FD1G W pour Wolf Marie, lösen das Rätsel und.... stellen fest, dass wir wieder dahin hinauf müssen von wo wir gekommen sind. Die Sache ist aufgrund des Sonnenscheins inzwischen schon wieder schweißtreibend.

Durchs Geocachen kommen wir aber auch mal in die abgelegenen Gassen,

zu einem tollen Aussichtspunkt

oder mal an diesem tollen Hinterhof vorbei.
Dazu kommt, dass sich ein Mitglied des Teams von der Truppe entfernt hat. Während wir alle noch rätseln ob wir wirklich noch das Finale heben sollen und ob wir überhaupt richtig gerechnet  haben, ist Fri schon wieder den Berg hinauf. Ok, dann müssen wir ihm folgen. Am Cache angekommen, keine Spur von Fri. Dafür können wir das Döslein einigermaßen gut finden. Und den Fri finden wir dann auch am Stadttor von Riquewihr wo er bereits sehnsüchtig auf uns wartet. Die Suche nach dem Cache hatte er kurzerhand aufgegeben.

In Riquewihr genießen wir dann leckeren Flammkuchen und steigen anschließend wieder ins Cachemobil. Weiter Richtung Heimat soll es gehen. Das Kloster Mt Ste Odile, den Odilienberg, wollen wir uns noch anschauen. Schon die Fahrt dort hinauf gibt einen Eindruck von der bergigen Landschaft in der wir wieder einmal sind. Am Kloster angekommen... Begeisterung! Das ist wirklich lohnenswert. Man hat einen überragenden Blick ins Elsass und ins Rheintal. Einen Cache gibt es auch, aber GC10AXH Mt Ste Odile - Le Couvent liegt natürlich wieder einmal eine Etage tiefer.

Das Kloster am Odilienberg ist auch ein beliebtes Ausflugsziel

Es liegt hoch am Berg

bietet allerhand Kultur...

...und Erlechtendes
Tapfer holen wir uns natürlich auch diese Dose. Und noch weiter runter geht es dann bis zu GC17AQN Mt Ste Odile - La Source Ste Odile. Schon auf dem Weg dorthin wird uns klar: da kommen wieder einige Höhenmeter auf den Zähler. So ächzen wir nach erfolgreicher Suche den Berg wieder hinauf.

Vor allem aber bietet der Berg herrliche Ausblicke

von denen man...

gar nicht genug bekommen kann!

Wie alle anderen Besucher...

...sind auch wir begeistert!
Unser Fazit dieser vier Tage: das Elsass und die Vogesen haben allerhand zu bieten. Nicht nur Wanderer sondern auch Geocacher werden hier fündig. Bei unserer Schatzsuche hatten wir nur ganz selten Mißerfolge. Highlight war für mich persönlich der Multi am Col de La Schlucht, GC1H4QH Le Belvedere des Hirschsteine. Eine wirklich schöne Cachewanderung. Und übrigens: Das Elsass hatten wir uns viel flacher vorgestellt!




Montag, 22. Juni 2015

Cachen in den Vogesen oder: das Elsass habe ich mir flacher vorgestellt! Teil III

Für den Samstag hatte der Wetterbericht gutes Wetter versprochen. Und so nahmen wir dann guter Dinge den Wandermulti GC1H4QH Le Belvedere des Hirschsteine in Angriff. Die Logs unserer Vorgänger versprachen schöne Aussichten und spektakuläre Felsformationen. Und wir wurden nicht enttäuscht.
Lac Blanc - Zwischenstopp mit Dosenfund
Nach einem wieder einmal reichhaltigen Frühstück starten wir recht früh und fahren in Richtung Col de la Schlucht. Am Lac Blanc legen wir eine kleine Pause ein, bewundern den See und machen den ersten Fund des Tages.

Dienstag, 16. Juni 2015

Cachen in den Vogesen oder: das Elsass habe ich mir flacher vorgestellt! Teil II

Da fällt mir ein, dass ich Euch ja erzählen wollte, wie es uns während unseres Kurzurlaubes in den Vogesen weiter ergangen ist. Nun ja, nachdem wir am Tag zuvor hauptsächlich das kleine Städtchen Orbey unsicher gemacht hatten, war heute eine gemütliche Wanderung um einen See an der Reihe. Dieser See war der Lac Noir um den sich die Cacheserie GTDLN (Grand Tour de Lac Noir) herum aufreiht.

Gemütlich um den See herum - Grand Tour de Lac Noir
Ok, auf der Karte sieht das ganz gemütlich aus. Schaut er aber in das Listing des ersten Caches dieser Serie, bemerkt der geneigte Geocacher, dass man auf den insgesamt 6 km mit einigen Höhenmetern zu kämpfen hat.

Als wir am See ankommen, bemerken wir schon,

Freitag, 5. Juni 2015

Cachen in den Vogesen oder: das Elsass habe ich mir flacher vorgestellt! Teil I

Zusammen mit den Teams hanfri und Frankreich haben wir uns Mitte Mai mal über die Grenze ins Elsass gewagt. Na ja, genauer gesagt liegt Orbey ja in den Vogesen. Wir hatten uns ein paar Cachetouren ausgesucht, bei denen es"schön gemütlich" um einen See herum gehen sollte... und wurden überrascht. 

Doch beginnen wir mal mit der Anreise und dem ersten Tag. Da entlockte uns schon das erste Toilettenhäuschen auf französischem Boden ein leichtes "Oh là là!". Und dann die nächste Überraschung, als wir zum Hotel wollen und die vom Navi vorgeschlagene Straße aufgrund eines Volksfestes gesperrt ist. Aber wir wurschteln uns durch. Und bekommen einen vom Dorfpolizisten genehmigten Parkplatz ;-)

Oh Là Là!

Dienstag, 2. Juni 2015

3H - ein perfekt organisiertes CITO-Event

3H - in hiesigen Cacherkreisen eine bekannte Umschreibung für die Ortschaft Heckholzhausen. 3H beherbergte am Freitag mit dem GC5T8AN CITO@Deponie in 3H ein nicht nur perfekt organisiertes, sondern auch außergewöhnliches CITO-Event.

Das Event beginnt nämlich damit, dass sich die Geocacher aus der Umgebung erst einmal ansehen, was mit dem Müll passieren wird, den sie im Anschluss sammeln werden. Patrik vom Team DreiTreiser hat nämlich eine Führung durch die Deponie des AbfallWirtschaftsBetriebes Limburg-Weilburg organisiert.
Die betriebseigene Kläranlage