Samstag, 18. Oktober 2014

Wenn einer eine Reise tut... Teneriffa Tag 1

Wenn einer eine Reise tut... dann hat er was zu erzählen. Unter diesem Motto möchte ich Euch von den Erlebnissen unserer Urlaubsreise auf der Insel Teneriffa berichten. Eine Woche lang haben wir diese abwechslungsreiche Insel erfahren, erwandert und ercachet. Da dies alles nicht in einen Bericht passt, werde ich unseren Reisebericht tageweise unterteilen. Detailberichte über unsere Wanderungen werdet Ihr im Partnerblog outdoorsuechtig.de finden und einen Bericht über die vielen tollen Earthcaches auf Teneriffa habe ich auf cachoholic.de gepostet.

Anreise mit Hindernissen

Die Anreise war schon aufregend genug. Früh morgens um 06:40 startete unser Ryanair-Flieger in Frankfurt Hahn. Also waren wir schon entsprechend früh auf den Beinen. Man kann sich ja im Flieger noch ein wenig entspannen... dachten wir zumindest. Aber die ständig Waren feil bietenden Flugbegleiter, der allwissende und alles erklärende Familienvater in der Reihe hinter uns sowie einige weinende Kleinkinder ließen uns kaum ein Auge zubekommen. Trotzdem lief der Flug glatt und gegen 11:15 Ortszeit hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen.

Flughafen Teneriffa Süd! Die Sonne begrüßt uns!
Den Mietwagen hatten wir schon über den ADAC und AVIS vorbestellt, also dachten wir. diesen schnell in Empfang nehmen zu können. Doch die Schlange vorm Schalter war recht lang und es ging nur langsam voran. Als wir schließlich an der Reihe waren begrüßte uns die Dame von AVIS mit: herzlichen Glückwunsch, sie bekommen ein nagelneues Auto! Rasch hatte sie den Schlüssel hervorgekramt, schaute in den Computer und: nein sorry, dieses Auto haben wir noch nicht im System. Gleicher Vorgang wiederholte sich nun ca. 10 mal, dann eine Nachfrage beim Kollegen und schließlich bekamen wir unser Auto doch noch. Ob wir ein Navi brauchen? Pah... wir sind Geocacher und bestens ausgerüstet!

Die Insel erkundet man am besten mit einem Mietwagen
Wir sind im Süden der Insel gelandet, hatten aber ein Hotel im Norden gebucht. Kein Problem, das schafft man in knapp über einer Stunde. Nach Übernahme unseres VW Polo (und das mir!) packten wir unser Garmin Nüvi unter die Windschutzscheibe, die Satelliten wurden überraschend schnell gefunden, das Fahrziel "Playa de los Roques" hatte ich schon in Deutschland eingegeben und los ging es. Direkt am Flughafen fährt man schon auf die Autobahn Richtung Norden.

Uns war jetzt nach einem Kaffee. Wie gut, dass es auch auf Teneriffa einen McDonalds an der Autobahn gibt. Also schnell abgefahren und uns einen guten Kaffee genehmigt. Dann kam die große Überraschung: Nach der Pause ließ sich unser Nüvi nicht zur Weiterarbeit überreden! Ok, ich hatte mir den Weg ein wenig eingeprägt, bis zur Abfahrt von der Autobahn wird es sich schon wieder gefangen haben. Nein, hatte es natürlich nicht. Aber so ein großes Hotel ist doch bestimmt ausgeschildert! Nein, war es natürlich nicht. So bekamen wir einen ersten Eindruck der Caminos (Wege) die dort zu befahren sind um ans jeweilige Ziel zu bekommen. Eng, steil und geparkt wird wo es nur geht.

Blick von der Terasse unseres Appartements
Und ein Blick auf die gegenüber liegenden Hotels... was für Klötze!
Nun könnte man ja fragen aber erstens können wir kein spanisch und zweitens haben wir ja noch das Garmin Oregon 600! Das Hotel war natürlich auch hier schon als Wegpunkt markiert. Nur leider war nicht so ganz klar, welches die Einbahn-Caminos sind und in welcher Richtung man dort fahren darf. Als wir schließlich fast schon glaubten, dass wir gleich irgendwo die Klippe runterstürzen werden, sahen plötzlich unser Hotel vor uns! Geschafft! Und wir auch... geschafft ohne Ende

Das Hotel

Das Hotel "Playa de los Roques" ist eine schön in die Landschaft eingebettete Appartementanlage am gleichnamigen Strand. Alle Appartements haben mehr oder weniger Meerblick. An der Rezeption wurden wir in gutem Deutsch freundlich empfangen. Das Appartement war mit 62 qm sehr groß, eingerichtet mit Küche, SAT-TV, Wohnzimmer, Badezimmer und Schlafzimmer.

unser Appartement - sehr geräumig
Besonders gefreut haben wir uns über die Terrasse. Hier haben wir dann oft abends gesessen, haben der Brandung gelauscht, den Eidechsen zugeschaut und Rotwein getrunken. Gerade für Geocacher sehr schade war, dass es in den Zimmern kein WLAN gab. Dieses war nur an der Rezeption oder am Pool möglich, dort allerdings kostenlos.

Die Appartementanlage fügt sich sehr schön in die Landschaft ein
Die erste kleine Wanderung

Nachdem wir uns ein wenig von den Strapazen der Anreise erholt und uns im nahegelegenen Lidl mit dem nötigsten eingedeckt hatten, waren wir bereit für einen kleinen Abendspaziergang. Zum Glück hat man ja als Geocacher immer ein Ziel. Vom Hotel aus schienen zwei Tradis und ein Earthcache bequem zu erreichen. So sind wir dann zunächst zum Cache GC1JE0K Roque Chico hinunter gestiegen und waren begeistert von den Felsformationen und dem kleinen Weg der sich der Küste entlang hier vorbei schlängelt.  Hier war auch gleichzeitig eine der Stationen des Earthcaches GC3ANQ9 EC Erosion at work zu finden welcher sich mit den geographischen Besonderheiten der Playa de los Roques / Rambla de Castro und seinen Felsen beschäftigt. Schließlich galt es noch einen Piratenschatz (GC2MD5X Pirates Treasure) zu heben. Dank des körperlichen Einsatzes von Doris (Spezialistin für kleine Höhlen) gelang uns das auch. 

Der Blick auf die Bucht
Wanderweg entlang der Küste
Der Fels in der Brandung
Earthcache Erosion at work
Schnell waren auch die übrigen Stationen des Earthcaches gefunden und wir wanderten auf der anderen Seite der Bucht wieder hinauf ins Dorf wo wir uns eine Pizza für 5,95 € sowie ein Bier für 1,20 €! gönnten. Danach spazierten wir wieder ins Hotel zurück. Ein schöner Auftakt. Was fast alle Geocaches die wir auf Teneriffa fanden gemeinsam haben: die oft schön gestalteten Listings waren immer mehrsprachig, meistens sogar in Deutsch, mindestens aber in Spanisch und Englisch gehalten! Das ist sehr löblich und findet man bei uns in Deutschland selten. Ein großes Lob an die dortigen Cacheowner!

0 Meter über dem Meeresspiegel - auf Teneriffa gilt es viele Höhenmeter zu überwinden
Und schon sind wir wieder einige Höhenmeter weiter oben
Unser erster Sonnenuntergang auf Teneriffa
Und noch eine Erkenntnis der ersten kleinen Tour: Wandern und Cachen auf Teneriffa kann eine sehr schweißtreibende Angelegenheit sein, obwohl es schon Abend war, hatten wir immer noch deutlich über 20 Grad und es kam uns noch viel wärmer vor. Und als ob die Temperaturen nicht schon genug wären gilt es oft irre Höhenunterschiede zu überwinden. Schließlich findet man auf der Insel alles von 0 bis 3718 Meter über dem Meeresspiegel!

Informationen:

Ein wenig Landeskunde findet Ihr auf wikipedia.
Unser Hotel: Playa de los Roques.
Unsere Wanderungen haben wir uns aus dem Rother Wanderführer Teneriffa herausgesucht.
Ein schönes Reisevideo sowie weiter Berichte gibt es auf der Seite killerwal.com
Weitere Berichte über unseren Teneriffa-Urlaub findet Ihr unter dem Label Teneriffa



Donnerstag, 2. Oktober 2014

Neue Regeln für das Geocaching im Staffeler Wald?

Der Staffeler und der angrenzende Gückinger Wald haben sich nicht nur bei heimischen Geocachern einen Namen als "Wood of glory" gemacht. Viele schön gemachte Verstecke ziehen inzwischen Geoacher aus nah und fern an. Beim Lesen der heutigen Ausgabe (02.10.2014) der "Domstadt" bin ich auf einen interessanten Bericht gestoßen. Diesem Bericht zufolge, wurde am 23.09.2014 im Rahmen einer Magistratssitzung eine Ortsbegehung im Staffeler Wald durchgeführt. Thema der Führung, die von der Revierleiterin Nadine Ströbele und dem Forstamtsleiter Johannes Maasen durchgeführt wurde, war neben dem angedachtem Standort des Tierfriedhofs und der Frage, wie es mit dem Wald weiter gehen soll, auch das Geocachen.

Im Bericht heißt es: " Auch die zunehmende Verbreitung des Geocachings war Thema des Waldbegangs im Staffeler Wald. Im Staffeler Wald sind zahlreiche Caches versteckt und werden von Suchern gerne angenommen. Das Liegenschaftsamt der Stadt Limburg, die Forstverwaltung und Staffeler Geocacher sind im Gespräch, um Grundregeln für die Ausbringung der Schätze zu vereinbaren."

Über andere Quellen habe ich erfahren, dass die Reviewer inzwischen auch auf die erhöhte Anzahl der Geocaches im Gückinger Wald, womit wahrscheinlich auch der Staffeler Wald gemeint ist, aufmerksam geworden sind und das Caches dort nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung des Grundstückeigentümers bzw. der Forstverwaltung freischaltet werden.

Nun darf man meines Erachtens sehr gespannt sein, wie es mit dem Geocaching im "Wood of glory" weitergeht. Der Dialog zwischen Forstverwaltung und Geocachern scheint ja bereits stattzufinden. Das ist sehr zu begrüßen und ich hoffe, dass einvernehmliche Lösungen gefunden werden. Ich denke, es versteht sich von selbst, dass wir Geocacher uns in der Natur so verhalten, dass sich die Forstämter keine Sorgen machen müssen. Solltet Ihr weitergehende Informationen haben, würde ich mich über Kommentare oder persönliche Nachrichten freuen!

Bis bald, nicht nur im Staffeler Wald, Euer Jörg




Sonntag, 28. September 2014

GEWUM-Lounge Ausgabe 09/2014


Puh, ich bin mal wieder spät dran mit der GEWUM-Lounge! Der September ist ja schon wieder so gut wie vorüber. Aber es war halt auch wieder eine Menge los in diesem Monat. Na, dann wollen wir mal keine Zeit verlieren! Los geht es natürlich mit:

Geocaching

Der Kocherreiter erinnert uns daran, dass ab dem 01.10. wieder die Fledermaus-Schutzzeit beginnt! Das halte ich für eine wichtige Sache, die man gar nicht oft genug erwähnen kann.

 

Richtig eingesetzt ist Project Geocaching ein mächtiges "Statistiktool"...

Mittwoch, 24. September 2014

Schinken, Fels und ein Geocache mit Aussicht: La-Roche-en-Ardenne

Unsere Bloggerreise führte uns auch in das romantische Städtchen La-Roche-en-Ardenne. "La Roche" ist französisch und bedeutet "Felsen".  Die Stadt, mit ihrer markanten Feudalburg, ist eins der beliebtesten Ausflugsziele Ostbelgiens und liegt malerisch an den Ufern der Ourthe.

La-Roche-en-Ardenne liegt malerisch an den Ufern der Ourthe
Die Feudalburg aus dem 9. Jahrhundert prägt das Stadtbild
Als wir die Ourthe überqueren haben wir den ersten zauberhaften Blick auf das Städtchen.

Mittwoch, 17. September 2014

Geocaching, Wandern und... Gewinnen! Mit MAPtoHIKE

Vor einiger Zeit bin ich auf eine App aufmerksam geworden, die mich sofort neugierig gemacht hat. In der Beschreibung der App heißt es: "Dokumentiere deine Leistungen auf den Wanderwegen, nimm an Schnitzeljagden und Wettbewerben teil, lass dich mit Coupons und tollen Preisen für deine Leistungen beim Wandern belohnen!"

Mein Profil

Na wenn das mal nichts für Wandercacher wie uns ist dachte ich mir. Und nun habe ich MAPtoHIKE schon seit Mitte Juli in Betrieb.